Die Weltbank

Die Weltbank oder Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (oder engl.: International Bank for Reconstruction and Development = IBRD) nahm ihre Geschäftstätigkeit 1946 als Sonderorganisation der UNO auf. Sie hat heute rund 180 Mitglieder, die Kapitalanteile in Relation zu ihrer wirtschaftlichen Stärke halten. Von den insgesamt ca. 180 Mrd. US-Dollar hält die Bundesrepublik Deutschland ungefähr 5%. Die Weltbank gewährte im Geschäftsjahr 1997 Kredite für rund 14,5 Mrd. US-Dollar zur Finanzierung von 141 Projekten und Programmen.
Jedes Mitgliedsland entsendet einen Gouverneur in das oberste Gremium der Weltbank, den Gouverneursrat (Board of Governors). Die laufenden Geschäfte führt das Exekutivdirektorium (Board of Executive Directors), dem 24 Mitglieder aus den reichsten Mitgliedsstaaten angehören. Der Präsident der Weltbank (satzungsgemäß ein US-amerikanischer Staatsbürger (sic!)) wird vom Exekutivdirektorium für 5 Jahre gewählt. Das Stimmrecht der Mitgliedsländer ist so hoch wie ihr Anteil am Weltbankkapital. Neben projektgebundenen Krediten vergibt die Weltbank auch so genannte Strukturanpassungskredite. Und hier setzt (wie beim IWF) die internationale Kritik an der Weltbank an: Auch von anerkannten Wirtschaftwissenschaftlern (vgl. Joseph Stiglitz) wird Sinn und Zweck der Strukturanpassungsmaßnahmen bezweifelt.
In Bezug auf die Kreditvergabe finden sich in allen Quellen für IWF und Weltbank ähnliche Angaben. (Artikel wird noch erweitert)

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