Neokolonialismus
Kolonialismus bezeichnet meist die Besetzung und Ausbeutung der vor allem von den spanischen und portugisischen Eroberern im späten Mittelalter entdeckten Gebiete und Völker in Mittel- und Südamerika, aber auch spätere Besetzungen in Afrika und Asien. Neokolonialismus nennt man heute zum einen die indirekte Ausbeutung von Völkern mit nachhinkender industrieller Entwicklung durch Industrienationen, zum anderen ganz allgemein ein arrogantes Verhalten, das an die alten Kolonialherren erinnert.