Entfremdung

Mit Entfremdung beschreibt Karl Marx (unter anderem in "Das Kapital") einen Prozeß, in dessen Verlauf der Mensch in der modernen Arbeitsgesellschaft seine Beziehung zur Arbeit, zu sich selbst und zur Gesellschaft verliert, weil er sich selbst zu ihnen nicht mehr in einen sinnvollen Zusammenhang bringen kann. Entfremdung führt zu einem Gefühl der Machtlosigkeit, Sinnlosigkeit und Isolierung.