Emissionsrechtehandel

Die Idee des Emissionsrechtehandels besteht ganz einfach darin, daß Staaten, deren Industrie beispielsweise weniger als die vereinbarte Menge von CO2 in die Atmosphäre abgibt, anderen Staaten die Rechte auf diesen CO2-Ausstoß verkaufen können. Dadurch ergibt sich ein finanzieller Anreiz, möglichst schnell den Ausstoß von Treibhausgasen zu vermindern. Ist also ein Land oder ein Unternehmen besonders erfinderisch bei der Reduktion von Treibhausgasen, so kann es größere Anteile seiner Emissionsrechte auf dem Markt an andere verkaufen. Weltweit scheitert der Emissionsrechtehandel derzeit v.a. am Widerstand der Amerikaner, die das Kyoto-Protokoll zwar unterschrieben, aber nicht ratifiziert haben. Innerhalb der EU soll es den Emissionsrechtehandel ab 2005 geben.